Die Margaretenkirche in Methler 
(Stadt Kamen, Kreis Unna) ist eine spätromanische 
Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht auf
dem Fundament eines vermutlich aus dem Jahr 1000
stammenden Kirchenbaus. 
Umgeben von Fachwerkhäusern steht sie in der alten Dorfmitte von Methler. Betrachtet man ihre Nord- und Westseite, so entsteht der Eindruck eines sehr schlichten und kompakten Bauwerks. Die aus dem grünlichen Sandstein der Region errichteten Mauern mussten wegen der starken Verwitterung grau überschlämmt werden. Der 37 m hohe Turm mit seinem spitzen Kupferhelm ist aus einem härteren Stein gebaut und unverputzt. Der schmucklose, auf seiner Westseite nur mit einer Schlupftür versehene Turm ist der älteste Teil der jetzigen Kirche. Gebaut wurde er vermutlich um 1250. In dieselbe Zeit lassen sich das heutige dreischiffige Langhaus mit dem Chorraum auf der Ostseite datieren. (Textquelle auf dieser Seite: Wikki Link)
Außenansicht
Betritt man heute die evangelische Pfarrkirche St. Margarethen in Methler, so fällt der Blick auf ein Gemälde im Chorgewölbe, das den „thronenden Weltenrichter“ darstellt.
Die Mandorla, die Christus umgibt, wird von zwei Engeln gehalten. In den übrigen Gewölbekappen stehen je zwei weitere Figuren. Die Heiligen Johannes, Maria, Katharina mit dem Rad und Magdalena mit dem Salbgefäß sowie zwei Bischöfe erscheinen auf blauem, mit goldenen Sternen besetztem Grund. Die Farben Blau, Rot, Grün und Gold beherrschen die Kirchendecke. Die lebensgroßen Figuren über dem Gurtgesims des Chorraumes beziehen die Fenster gleichsam in die Komposition mit ein. Die untere Reihe nehmen die zwölf Apostel ein, darüber sieht der Betrachter eine Verkündigungsszene und verschiedene Heilige, unter ihnen auch die Heilige Margarethe, die der Kirche ihren Namen gab, mit dem Drachen, ihrem Symbol (Margarethe, die aus Antiochia stammt und als Martyrerin unter dem römischen Kaiser Diokletian im vierten Jahrhundert litt und starb, zählt zu den 14 Nothelfern der römisch-katholischen Kirche). Die Gesichter und Gewänder der Figuren sind mit kräftigen Strichen gezeichnet und erinnern an byzantinische Vorbilder. Dieser Stil wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts besonders in Norddeutschland gepflegt. Demnach sind die Bilder bereits kurz nach dem Bau der Kirche entstanden. Dass sie heute noch zu sehen sind, ist dem in Dortmund geborenen Kunsthistoriker Wilhelm Lübke zu verdanken. Er fand 1851 unter der Übertünchung Reste von Wandmalereien, die später freigelegt und mehrfach restauriert wurden. Seit 1952 erstrahlen sie in ihrem heutigen Glanz.
Innenansicht:
Weihnachten an der Margaretenkirche
Zur Weihnachtszeit ist alle zwei Jahre ein kleiner Weihnachtsmarkt an der Kirche. Dann ist dort eine tolle Atmosphäre mit Lichtern, Duft und Musik.

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